Unter den Dingen/Gegen das Wort

8. Juli 2010

Auf kein Ding ist je ein Wort gekommen.
Alles hält sich unter der Hand.
Die Bilder sind uns jäh zerronnen,
des Lebens Wirken in Ahnung gebannt.

Nichts vom Ganz-hier-sein war jemals so nah
dass ein Stift in der Welt es erspürte.
Die Silben sind schläfrig, die Träume kaum wahr,
in die uns der Federstrich führte.

Auf kein Ding ist je ein Ding gekommen -
In allem Wollen will es sich nicht.
Unter den Monden und über den Sonnen,
brennt nicht dieses Helle, brennt nicht dieses Licht.

Eine Antwort zu „Unter den Dingen/Gegen das Wort“

  1. GeDichTer Sagt:

    Ein suer Gedicht! Gefällt mir gut. Das kommt in meine Lyrik-Lesezeichen :)


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