Fieberkurve

14. August 2008

Als Geräusch in den Wänden
weiße, nackte Haut im Hirn
schnelle Welle durch die Zeit
runder Tanz
am Bettpfosten.

Dumpf und weit weg
streift die Sonne durch den Tag
und der Körper glüht woanders
hinter den Stäben des Blutes
irgendwo
in ein inneres Loch.

Warten gebärt den Weisen.
Vom Bett ins Bad zum Wasserhahn,
schwitzende Wolle verbrühter Tee
der Tag
wird ein weiterer Tag
und es höhlt sich ein Datum.

Beton der Gedanken. Granit
zu einem märchenhaften Purpurrot -
Die Hand, die Zunge aus Feuer
und das sachte Schneien
von Bäumen an den Fenstern.

Eine Antwort zu „Fieberkurve“

  1. Bjoern Sagt:

    Gute Beschreibung. Und falls das ein echtes Fieber ist: Gute Besserung!


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